Ich fuhr zu Beginn meiner Mountainbike-Karriere ein K2 C50 von 1996, ein MTB im unteren Preissegment und danach (und auch heute noch fallweise in der Stadt) ein MARIN Pine Mountain von 1998. Das Pine Mountain der Kultschmiede MARIN aus Marin Valley ist ein Hardtail mit XT Ausstattung und der damals sehr guten MANITOU SX. Dieses Bike hat im Laufe der Zeit einige Upgrades erfahren und ist nach wie vor eine schnelle Cross Country Maschine (Abbildung bei einer Urlaubsreise auf Kreta).
Lange Zeit war ich dann ein Verfechter von Hardtails mit V-Brakes. Bis zu einem Ausflug auf den Zirbitzkogel, wo ich bei der 700 Höhenmeter langen und steilen Talfahrt ordentlich ins Schwitzen
kam und meine Bremsen an ihre Grenzen stießen. Zudem war die Abfahrt äußerst ruppig und ich beneidete die mitfahrenden Biker sehr um ihre Hinterradfederung.
Damit war der Entschluss gefasst, einmal ein Fully anzuschaffen. Weil ich aber trotz der Erfahrungen am Zirbitzkogel noch nicht ganz überzeugt war, beschloß ich mit minimalem Budget zu starten.
Also gebrauchten Rahmen kaufen und mit Teilen meines MARIN zu bestücken.
Das funktionierte natürlich aufgrund der unterschiedlichen Rahmen-Dimensionen nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe, also wurden größtenteils Neuteile für den Aufbau beschafft.
Der Rahmen war ein RED BULL NPL (No Power Loss) mit Manitou Dämpfer und wurde durch XT Schaltung, Bremsen und Shiftern, einer SKAREB Platinum (welche vorher am Hardtail meiner Frau montiert war)
sowie DT Laufrädern und Magura Luise Bremsen ergänzt.
Mit diesem Rad fuhr ich dann einige Jahre glücklich über Stock und Stein. Diese Abbildung entstand allerdings erst nach div. Upgrades, wie FOX Fahrwerk und Hayes Bremsen.
Da natürlich auch meine Frau ein Fully haben musste, entdckte ich bei Bike-Discount ein Angebot, das ich nicht abschlagen konte:
Ein "RADON QLT Litening World Cup Edition" mit kompletter XT Ausstattung und FOX Fahrwerk. Da blieb kein Wunsch offen.
Als ich bei einem unserer Bike-Urlaube eine etwas größere "Brezn" riss und dabei nicht nur einige meiner Komponenten schredderte, sondern auch mit meinem Knie eine Delle in den Rahmen schlug, war die Zeit reif für ein "Neues" Rad. Zum Ende unserer Allianz hatte das RED BULL natürlich einige Verbesserungen erfahren (siehe oben) und diese Teile waren zum Glück ganz geblieben.
RADON hatte damals einen QLT Litening Rahmen neuerer Generation im Angebot und somit war klar, was folgen musste.
Auch hier konnte ich leider nur wenige Teile des RED BULL weiter verwenden und besorgte also wieder neue Schalt- und Antriebkomponenten, aber das FOX Fahrwerk des RED BULL - bestehend aus den DT X455 Laufrädern, der TALAS RLC und dem Dämpfer FOX Float RPL - konnte ich glücklicherweise wieder verbauen.
Jetzt war mein Bike technisch in etwa auf dem gleichen (marginal besseren ;)) Niveau wie das Rad meiner Frau.
Natürlich wird nicht nur mit dem MTB, sondern auch mit dem Rennrad gefahren. Mein erstes Rennrad war das bereits im Abschnitt "Über mich" erwähnte PUCH Passage 621, ein Stahlrad mit 3 x 7 RSX Ausstattung. Damit konnte man auch als Anfänger schon ganz gut diverse Berge erklettern.
Meine Frau sollte etwas Gleichwertiges bekommen und nach kurzer Suche im Netz wurde ein kostengünstiges Carbon Bike, ein Merida Extreme 907 - mit gleichwertiger Bestückung mit der 105er Gruppe - gefunden.
Mit diesen beiden Rädern haben wir einige Zeit mehrmals wöchentlich Touren über die Donauinsel bis Greifenstein, einige Wienerwald-Routen inklusive Kahlenbergrunde sowie Trainingsfahrten in der Hauptallee genossen. Dabei war auch eine mehrtägige Tour durch unser Waldviertel.
In den Detail-Beschreibungen der folgenden modernen KTM-Räder werden (in der entsprechenden Rubrik) unter anderem auch Gründe für deren Erwerb angegeben. Sie entsprechen nicht dem klassischen "Oldtimer" Spektrum und sind für mich aber trotzdem wert, sie in meiner Sammlung anzuführen.
Diese Fahrzeuge werden artgerecht gehalten und auch hin und wieder im Wechsel mit den o.a. Bikes gefahren.
Dazu gehören:
Strada 6000 LC World Cup Series von 2011
TASER World Cup Series von 2011
Race Comp von 2009
Unsere Alltagsräder waren - und sind - oft Veränderungen unterworfen. Dem aufmerksamen Leser wird daher vielleicht auffallen, dass die Chronologie dieser Veränderungen nicht vollständig durch entsprechende Bilder dokumentiert ist. Ich habe mich aber aus Gründen der Übersichtlichkeit dazu entschieden, nur die wirklich Wesentlichen anzusprechen. Alles Weitere wäre viel zu umfangreich und würde nicht zu mehr Verständnis beitragen.
Einige der gezeigten, aber auch der nicht erwähnten Fahrräder haben auch schon vor einiger Zeit neue Besitzer gefunden.
Es scheint vielleicht sonderbar, dass in der Aufzählung unserer Alltagsräder die Marke KTM erst sehr spät in Erscheinung tritt. Der wesentliche Hintergrund dafür ist die Tatsache, dass all diese Räder bereits vor- oder schon kuz nach Beginn meiner Sammelleidenschaft in meinem / unserem Besitz waren.
Die Räder der Sammlung werden zwar alle nach der Fertigstellung zu Testzwecken gefahren, sind mir aber für die tägliche Nutzung einfach zu wertvoll, um sie den Gefahren der Straße oder des Geländes auszusetzen.
Dazu kommt - unter uns gesagt - die Tatsache, dass moderne Räder - und hier insbesondere Mountainbikes - wesentlich angenehmer und komfortabler zu fahren sind.